Biofolien: Alternativ verpacken - Plastik vermeiden

Biofolien: Alternativ verpacken – Plastik vermeiden

Plastik ist besonders in den letzten Jahren zu einem immer wichtigeren Thema geworden. Mittlerweile beschäftigen sich so viele Menschen mit diesem Kunststoff, dass daraus eine ganze Bewegung geworden ist.

Unzählige Menschen haben sich bereits dafür entschieden weniger bis kein Plastik mehr zu verwenden. Denn dieses ist in der Natur kaum abbaubar. Das Ziel ist der Umweltschutz. Der Verzicht ist allerdings gar nicht so einfach. Ein wichtiger Faktor sind dabei Verpackungsmaterialien und dabei besonders jene des Lebensmittelbereichs. Um biologisch und umweltfreundlich einzukaufen, lohnt es sich auf die jeweilige Verpackung zu gucken und woraus diese besteht.

Besonders Fertigprodukte sind oft von einem Haufen von Verpackungsmüll umgeben. Darum ist es ratsam einfach mal selber und frisch zu kochen. Und selber kochen hat so viele Vorteile, so weiß man was drin ist und lebt gesünder. Zudem kann man genau kontrollieren was in den Topf kommt. Um die Umwelt zu schonen kann man zu Bio-Produkten greifen oder regionale Produkte kaufen.

Ja, es ist schwierig Mengen abzuschätzen. Wer hat nicht schon einen ganzen Topf Nudeln für sich gekocht und musste dann drei Tage das gleiche essen. Aber manchmal ist eben genau das gar nicht so schlimm.

Mit ein bisschen Kreativität lassen sich Rezepte ganz leicht abwandeln und mit dem addieren weniger Zutaten entsteht in der Küche ein neues Gericht. Zudem lohnt es sich für den nächsten Tag vor zu kochen. Denn wer sich sein Essen einpackt um es mit auf die Arbeit zu nehmen, der kann oft Geld sparen und zusätzlich auf sehr viele Verpackungen (zum Beispiel die von der Pommesbude um die Ecke) verzichten.

Einfach eine Mehrwegdose kaufen oder ein altes Einmachglas spülen und das selbst gekochte Essen mitnehmen.

 

Verpackungen gut wählen

Leider funktioniert das mitnehmen von Dosen nicht immer. Manchmal ist es einfach sehr unpraktisch oder auch einfach nicht möglich eine Dose mitzunehmen. Sie nehmen Platz weg und wenn man auf eine längere Reise geht, sich aber in den Bus, den Zug oder ins Flugzeug Essen mitnehmen möchte, ist es nervig die „guteTupperware mit zu nehmen.

Man möchte aber auf der langen Reise nicht ohne Nahrung sein. Dann greift man doch eher zu Folien, denn Papier ist meistens nicht dicht genug um etwas einzupacken und haltbar zu machen. Da kommen dann oft trotz den guten Vorsätze Beutel aus Plastik und Einweg-Folien zum Einsatz. Denn diese Produkte haben einfach bestimmte Vorteile, wie, dass man sie nach dem Gebrauch einfach in den Müll werfen kann und nicht mehr in der Tasche mit sich umher schleppen muss.

Hier kommen Beutel aus Plastik und Einweg-Folien zum Einsatz
Foto von Clem Onojeghuo von Pexels

Oder dass diese weniger Platz in der Tasche wegnehmen und nicht so sperrig sind. Zudem sind Glasbehältnisse oft auch einfach zu schwer. Das Problem ist leider, dass diese Produkte jedoch zum Großteil nicht ökologisch abbaubar sind. Hier stehen der Komfort und die eigenen Bedürfnisse denen der Umwelt gegenüber und allzu oft siegt die Bequemlichkeit.

In diesen Momenten stellt sich die Frage: muss ich wirklich verzichten, wenn ich ein ruhiges Gewissen haben will? Oder gibt es biologische Alternativen zur normalen Folie?

 

Alternative Biofolien

Kompostierbare Folien
Kompostierbare Folien findet man z.B. bei Petroplast.de

Ja, es gibt biologische Alternativen zur Folie und zwar die Biofolie. Biofolien werden aus nachwachsenden Rohstoffen produziert. Daher sind sie biologisch abbaubare Produkte.

Viele Unternehmen haben sich mit der Entwicklung dieser neuen Verpackungen auseinandergesetzt. Dabei kommen Biokunststoffe zum Einsatz damit auch eine gute Qualität gewährleistet ist und sie ihren Vorgängern um nichts nachstehen. Sie sind eine gute Alternative, denn einfaches Papier hat wie bereits erwähnt nicht die gewünschten Eigenschaften und normale Folien sind eben schwer kompostierbar.

Biofolien können in genau den gleichen Feldern eingesetzt werden wie normale Folien.

Die Biofolie hat aber den Vorteil das man bei der Verwendung dieses Produkts kein schlechtes Gewissen haben muss, da diese eben abbaubar ist und nachhaltig produziert wird. Eben so wurden auch schon Beutel entwickelt die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen wie auch die Biofolie. Auch diese Produkte sind biologisch abbaubar.

So bleibt der Komfort einer Folie oder eines Beutels jedoch ohne die Umweltbelastung.

 

Vorteile von biologisch abbaubaren Folienverpackungen

Mit Biofolien sind die am Anfang beschriebenen Probleme gelöst. Diese Beutel und Folien sind einfach im Schrank zu verstauen und nehmen nicht viel Platz weg. Zudem gibt es mit ihnen eher selten das Problem, dass sie zu groß für ihren Inhalt sind, denn sie passen sich diesem an. Des Weiteren sind sie nicht unbiegsam und sperrig und können daher leicht in der Tasche verstaut werden.

Biologisch abbaubare Folienverpackungen
Foto von Fancycrave.com von Pexels

Wenn sie kaputt gehen kann man sie leicht auf den Kompost werfen, da sie kompostierbar sind. Nach dem Gebrauch können sie also auch entsorgt werden, denn die Entsorgung der auf biologisch abbaubaren Rohstoffen basierenden Folie ist kein Problem, da Bio-Kunststoff eben kompostierbar ist.

Die Diskussion um Plastik hat in den letzten Jahren immer mehr zu genommen, darum forschen Unternehmen auch immer stärker nach Bio-Varianten von Folienverpackungen.

Die Vorteile von Folien und Beuteln sind nun mal unbestreitbar, darum wird es in den nächsten Jahren voraussichtlich immer mehr Biofolien geben.

Denn Diese Biofolien sind mit ihren Eigenschaften die Zukunft der Verpackung.

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